So endlich gibt’s mal wieder einen Bericht, bin in den letzten zwei Wochen noch nicht dazu gekommen. Nachdem mich meine liebe Mutter aber gestern dezent darauf hingewiesen hat, dass ich ja schon lange nichts mehr geschrieben habe kommt es jetzt.
Mittlerweile bin ich ins Kinderhuis in Durbenville, einem Art Vorort von Kapstadt eingezogen, oder um es mit den Worten von Mama zusagen: Wir haben Nico jetzt ins Heim gegeben. Hier ist es soweit sehr cool, der krasse Unterschied zu Mangweni, viele andere Menschen und sehr viel weniger Afrika, was nach dem halben Jahr in der Wildnis aber auch mal wieder sehr schön ist. Derzeit sind wir hier ca. 20 Freiwillige und die meisten sind deutsche, wir sind doch so eine soziales Land:). Die wenigen nicht deutschen führen einen erbitterten Kampf gegen die deutsche Sprache, verständlicher Weise. Wie ich ja schon vorher angedeutet habe bin ich von Kapstadt ganz hin und weg, das Meer, Hafen und Weinberge, einfach eine tolle Ecke der Welt. Die letzte Woche habe ich Tagschicht gearbeitet, aus einem mir nicht klaren Grund bin ich um die Nachtschicht, die eigentlich allen neuen blüht rumgekommen. Ab morgen bin ich Fahrer, was bedeutet, dass ich die Donations abhole, das Kinderheim bekommen von verschiedenen Supermärkten in der Umgebung Lebensmittespenden und einige Kinder zur Schule fahre oder abhole.
Am Wochenende bin ich mit einigen anderen Freiwilligen hier am Stand gewesen und abends in einer nahen Bar feiern. Sonntag habe ich mit zwei anderen von AFS die auch hier im Projekt einen Ausflug zu einem Markt in Kapstadt, an den Stand und in einen sehr schönen botanischen Garten gemacht.
Im Großen und Ganzen also deutlich mehr zutun als vorher, vor allem was das Freizeitangebot angeht.
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