Gestern sind wir von unserem wunderbaren und ereignisreichen Trip auf der Garden Route zurück nach Durbanville gekommen. Über Tausend Kilometer mit unserem treuen Beatle.
Am Montag ging es als
erstes nach Cape Agulhas, den südlichsten Punkt Afrikas, also auch der eigentliche Übergang vom Atlantischen-, im Westen und Indischen-Ozean, im Osten. Es war zwar unheimlich windig aber sehr schön, wir haben fleißig Muscheln gesammelt und Abends noch eine feucht fröhliche Urlaubs-Anfangs-Party gehabt. Dem entsprechend haben Jannek und ich auch am nächsten Tag auf den Pferden gesessen. Ja, auf den Pferden wir haben uns zu einem Ausritt am Strand überzeugen lassen, war sehr nett, aber bevorzugen tue ich dann doch vier Räder und nen Lenkrad!
Von dort aus sind wir weiter nach Mossel Bay. In Mossel Bay haben wir in einem stillgelegten Zug direkt am Strand geschlafen, etwas eng aber von der Lage mal einfach unschlagbar, beim Rauschen der Wellen einschlafen und beim Rauschen der Wellen wieder aufwachen. Nach einem erfrischenden Sprung ins Meer am nächsten Morgen, haben wir unseren Beatle wieder beladen und haben uns auf den Weg nach Knysna gemacht.
Der Weg war nicht sonderlich lang. Wir haben auch dort in ein sehr nettes Backpackers eingebucht und haben einen Strand gesucht was sich in Knysna etwas schwierig gestaltete. Nach etwas suchen haben wir zwar keinen Strand aber dafür Felsen gefunden wo sich die Mädels sonnen konnten. Jannek und ich haben uns dazu entschieden ein wenig in den Felsen zu klettern, unheimlich toll und interessant mit einigen Höhlen über dem Wasser und auch vielen im Wasser, zum schwimmen aber etwas zu gefährlich. Abends haben wir noch sehr schön gebraait (das südafrikanische Grillen). Am nächsten Morgen haben wir im Backpackers ausgecheckt und sind runter an Hafen. Dort haben wir eine Fahrt durch die Knysna Lagune auf einem wunderschönen, weißem, segel Katamaran gemacht. Leider waren die Wellen in der Lagunenausfahrt zu hoch um aufs Meer heraus zufahren (Reiseführer: Die Britische Navy bezeichnete die Knysna Lagune als gefährlichste Hafeneinfahrt der Welt). Wieder an Land haben wir noch kurz etwas Gegessen und sind weiter nach Plattenberg Bay.
In Plattenberg Bay wollten wir eigentlich zum Strand da es dort zwar sehr schön aber etwas Windig war, sind wir hoch zu einem Aussichtspunkt von wo man einen wunderbaren Blick auf die Bucht hatten. Am nächsten Morgen kam es zu meinem persönlichen Highlight wir sind zum Höchsten-Kommerziellen Bungy Jumping der Welt gefahren. Jannek, Myri und ich haben uns dann auch todesmutig die 216m hohe Brücke runter gestürzt. Wahnsinn das Gefühl wenn man dort oben steht, die beiden die einen halten anfangen zu zählen 3…2…1 Bungy und einen leicht nach vorne kippen und man in die Tiefe fällt, ein einfach nur irres Gefühl!
Voll beladen mit Adrenalin haben wir uns auf den Weg zurück in Richtung Cape Town gemacht. Mit Zwischenhalt in Wildernis weil Doro und Bianca von dort aus Paragliding machen wollten. Auch dort haben wir in einem super Backpacker übernachtet. Am nächsten morgen sind die beiden dann abgehoben. Hinterher haben wir uns aufgemacht zu unserer letzten Station, ein zweites Mal Mossel Bay. Dieses Mal haben wir uns gegen den Zug entschieden und haben in dem wahrscheinlich schönsten Backpackers auf unsrem Trip übernachtet, ein sehr schönes altes Haus mit tollem Garten mit Fischteich und Hängestühlen, -matten und einer tollen Grillecke.
Am Sonntag sind wir dann zurück nach Durbanville.
Ich hoffe ich konnte die spannende Wochen einigermaßen zusammenfassen.
Damit ist jetzt auch schon Janneks letzte Woche angebrochen am Samstag muss ich meinen kleinen Bruder schon wieder in den Flieger nach Deutschland setzt, mal sehen ob wir noch nen bisschen was von hier
aus machen
können.
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