Montag, 26. Oktober 2009

Einmal Garden Route und zurück!


Gestern sind wir von unserem wunderbaren und ereignisreichen Trip auf der Garden Route zurück nach Durbanville gekommen. Über Tausend Kilometer mit unserem treuen Beatle.

Am Montag ging es als erstes nach Cape Agulhas, den südlichsten Punkt Afrikas, also auch der eigentliche Übergang vom Atlantischen-, im Westen und Indischen-Ozean, im Osten. Es war zwar unheimlich windig aber sehr schön, wir haben fleißig Muscheln gesammelt und Abends noch eine feucht fröhliche Urlaubs-Anfangs-Party gehabt. Dem entsprechend haben Jannek und ich auch am nächsten Tag auf den Pferden gesessen. Ja, auf den Pferden wir haben uns zu einem Ausritt am Strand überzeugen lassen, war sehr nett, aber bevorzugen tue ich dann doch vier Räder und nen Lenkrad!

Von dort aus sind wir weiter nach Mossel Bay. In Mossel Bay haben wir in einem stillgelegten Zug direkt am Strand geschlafen, etwas eng aber von der Lage mal einfach unschlagbar, beim Rauschen der Wellen einschlafen und beim Rauschen der Wellen wieder aufwachen. Nach einem erfrischenden Sprung ins Meer am nächsten Morgen, haben wir unseren Beatle wieder beladen und haben uns auf den Weg nach Knysna gemacht.

Der Weg war nicht sonderlich lang. Wir haben auch dort in ein sehr nettes Backpackers eingebucht und haben einen Strand gesucht was sich in Knysna etwas schwierig gestaltete. Nach etwas suchen haben wir zwar keinen Strand aber dafür Felsen gefunden wo sich die Mädels sonnen konnten. Jannek und ich haben uns dazu entschieden ein wenig in den Felsen zu klettern, unheimlich toll und interessant mit einigen Höhlen über dem Wasser und auch vielen im Wasser, zum schwimmen aber etwas zu gefährlich. Abends haben wir noch sehr schön gebraait (das südafrikanische Grillen). Am nächsten Morgen haben wir im Backpackers ausgecheckt und sind runter an Hafen. Dort haben wir eine Fahrt durch die Knysna Lagune auf einem wunderschönen, weißem, segel Katamaran gemacht. Leider waren die Wellen in der Lagunenausfahrt zu hoch um aufs Meer heraus zufahren (Reiseführer: Die Britische Navy bezeichnete die Knysna Lagune als gefährlichste Hafeneinfahrt der Welt). Wieder an Land haben wir noch kurz etwas Gegessen und sind weiter nach Plattenberg Bay.

In Plattenberg Bay wollten wir eigentlich zum Strand da es dort zwar sehr schön aber etwas Windig war, sind wir hoch zu einem Aussichtspunkt von wo man einen wunderbaren Blick auf die Bucht hatten. Am nächsten Morgen kam es zu meinem persönlichen Highlight wir sind zum Höchsten-Kommerziellen Bungy Jumping der Welt gefahren. Jannek, Myri und ich haben uns dann auch todesmutig die 216m hohe Brücke runter gestürzt. Wahnsinn das Gefühl wenn man dort oben steht, die beiden die einen halten anfangen zu zählen 3…2…1 Bungy und einen leicht nach vorne kippen und man in die Tiefe fällt, ein einfach nur irres Gefühl!

Voll beladen mit Adrenalin haben wir uns auf den Weg zurück in Richtung Cape Town gemacht. Mit Zwischenhalt in Wildernis weil Doro und Bianca von dort aus Paragliding machen wollten. Auch dort haben wir in einem super Backpacker übernachtet. Am nächsten morgen sind die beiden dann abgehoben. Hinterher haben wir uns aufgemacht zu unserer letzten Station, ein zweites Mal Mossel Bay. Dieses Mal haben wir uns gegen den Zug entschieden und haben in dem wahrscheinlich schönsten Backpackers auf unsrem Trip übernachtet, ein sehr schönes altes Haus mit tollem Garten mit Fischteich und Hängestühlen, -matten und einer tollen Grillecke.

Am Sonntag sind wir dann zurück nach Durbanville.

Ich hoffe ich konnte die spannende Wochen einigermaßen zusammenfassen.

Damit ist jetzt auch schon Janneks letzte Woche angebrochen am Samstag muss ich meinen kleinen Bruder schon wieder in den Flieger nach Deutschland setzt, mal sehen ob wir noch nen bisschen was von hier aus machen können.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Da könnte man es aushalten!

Gestern habe wir für das Children’s Home einen Trip nach Robinson, einem sehr schönen Weinanbaugebiet etwa 130km von Cape Town, gemacht. Eine wunderbare Rute, sehr schöne Landschaft. Getoppt wurde das ganze nur noch von dem noch schöneren Weingut bei dem wir „Donation-Wein“ abholen mussten. Jannek und zwei andere Freiwillige, die mit uns gekommen sind habe die Gelegenheit dort gleich für ein Weintasting genutzt, ich natürlich nicht da ich fahren musste. Ich werde das noch nachholen da wir einige Flaschen gekauft haben um sie dann hier zutrinken. Laut den dreien der beste wein den sie je getrunken haben, was auch immer das heißt :). Na ich bin mal gespannt da ich mich hier, hoffentlich zur Freude meines Vater, zu einem Weintrinker entwickelt habe. Obwohl ich ihm noch vor meiner Abreise gesagt habe das sei ein Getränk für alte Männer, jetzt darf sich jeder denken was er will!
Jannek ist gestern mit zwei anderen Freiwilligen in ein Township gefahren um dort mit einigen Kindern Fußballtraining zu machen, ein anderes Projekt wo die mithelfen.
Am Montag wollen wir mit drei anderen zu einem Trip auf die Garden Route aufbrechen, natürlich mit unsrem Beatle. Ich habe heute schon einen Spanngurt gekauft um einiges unseres Gepäcks auf dem Dach zu befestigen da es sonst zu fünf Person doch etwas zu eng werden könnte.
Weitere Meldungen dann von oder nach der Garden Route.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Kleiner Bruder gelandet!!


Eine Kurzmeldung über die erfolgreiche Landung von Jannek in South Africa! Heute um 10:10 Uhr habe ich Jannek mit dem Beatle von Flughafen abgeholt und wir sind zu Children’s Home gefahren. Eben waren wir schon einkaufen um heute Abend zu kochen und waren noch einen Kaffee trinken in Durbanville.

Gleich gehen wir die Kinder noch ins Satelite House bringen und nochmal in die Stadt. Wir grüßen alle daheim und wünschen einen entspannten Sonntag!!

Jannek & Nico