Samstag, 18. Juli 2009

Kruger die Zweite!





Bevor ich beginne etwas über den Trip in Kruger National Park zu erzählen, möchte ich dem doch wohl wichtigsten Wahrzeichen dieses Landes auch an dieser Stelle zum Geburtstag gratulieren, wird ihn wohl nicht so richtig interessieren aber trotzdem: ALLES GUTE ZUM 91. GEBURTSTAG NELSON MANDELA.
So nun zum Thema, am Mittwoch habe ich einen Ausflug mit den Kindern in den Kruger National Park gemacht. Wie ein guter Deutscher habe ich natürlich eine Verspätung von einer ½ bis ¾ Stunde einkalkuliert und somit die Abfahrtszeit auf 6:00 Uhr festgelegt. Da hatte ich aber malwieder meine Rechnung ohne das südafrikanische Zeitverständnis gemacht. Um 7:45 Uhr haben wir dann endlich den Hof des Centers verlassen und begaben uns mit unseren fünf „Taxis“ auf den Weg nach Malelane. Die Kinder nutzten bereits den Weg für eine „Taxi-Party“, sehr laut und ausgelassen.
Kaum angekommen, wir waren noch nicht mal richtig im Park durften wir schon die ersten mächtig wilden Tiere betrachten, von der Brücke zum Gate hatten wir einen super Blick auf eine gruppe von sechs Krokodilen. Nach der letzten Hürde in den Park, dem Ausfüllen der Eintrittspapiere und der Beantwortung der Frage: Ob wir Firearms mit uns führen, durften wir dann in den Park. Unsere Karawane aus fünf „Taxis“ begann also sich durch die südafrikanische Wildnis zu schlängeln. Ich hatte ja bereits die Befürchtung, dass wir keine Tiere zusehen bekommen, da unsere Kolonne doch etwas aufschreckend wirken musste. Nach kurzer Zeit sahen wir aber schon, eine Gruppe von Elefanten und ein Nashorn.
Unser Frühstück mussten wir gegen ein Paar vorwitzige Tokos verteidigen, Vögel die aussehen wie ein kleiner Tukan, wie auf der Haribo-Tüte nur nicht ganz so ein bunter Schnabel.
Nach der Frühstückspause sind wir auf einen Aussichtspunkt gefahren von wo aus man einen grandiosen Blick über den Kruger National Park hatte, was ich natürlich gleich für ein Gruppenfoto mit super Hintergrund nutzen musste. Weiter ging es vorbei an diversen Impalas, Gnus, Zebras, einem Wasserbüffel und eine Gruppe Giraffen.
Für die Mittagspause sind wir zu einer netten ruhigen Raststelle, na gut als wir einfielen war sie nichtmehr ganz so ruhig. Nach dem Lunch haben wir uns dann auch schon langsam auf den Weg gen Ausgang gemacht. Wir bekamen aber noch eine Elefantenfamilie und noch ein Nashorn zusehen bevor wir den Park verlassen haben und eine noch lautere Rückfahrts-Party startete, ich bin ja nun nicht lärmempfindlich aber das war selbst für mich nen Schlag zu laut, aber die Lütten hatten ihren Spaß und das war ja nun mal die Hauptsache.
Ja das war der Trip in Kruger.

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