Die letzten drei Wochen habe ich hier noch ein wenig Stress verbreitet, weil ich mir dann doch in den Kopf gesetzt habe meine Arbeit in Mangweni so gut wie möglich abzuschließen. Man höre und staune: Es ist mir gelungen. Die drei Projekte mit denen ich angefangen
Heute wurde ich hier sehr nett verabschiedet! Gemeinsam mit den Kindern haben die Damen eine richtige kleine Abschiedsfeier für mich veranstaltet. Als erstes wurde für mich getanzt und dann wurde ich sogar noch beschenkt (ich weiß nur noch nicht so ganz, wie ich das jetzt nach Johannesburg und vor allem dann am Montag nach Kapstadt bekommen soll, aber das klappt
schon!) Ich war ganz baff, weil ich damit nun wirklich nicht gerechnet hatte, dachte eher sie seien froh, dass sie jetzt wieder ihre Ruhe haben. In dieser Situation tat es mir dann doch ein wenig weh, dass ich morgen fahre, besonders weil ich die Lütten wirklich in mein Herz geschlossen habe und etwa 95% von ihnen am liebsten mitnehmen würde. Bei den Kindern hatte ich auch nie das Gefühl, dass sie es lieber hätten wenn ich nicht da wäre, was auch meine Entscheidung so schwer gemacht hat. Und da ich das Projekt grundsätzlich weiterhin für unterstützenswert halte. Somit war es auf jeden Fall schön zu merken, dass meine Zeit hier doch etwas gebracht hat und es dem Lütten wirklich gefiel!
Leid tut es mir auch ein wenig um meine Gastfamilie und besonders um meinen kleinen Gastbruder, der mich immer fleißig in meinem Zimmer besuchen gekommen ist und auch in den letzen zwei Wochen damit begonnen hat um punkt sieben an meine Zimmertür zu klopfen (ist ja dann auch höchste Zeit um aufzustehen). Nichts desto trotz, bereue ich meine Entscheidung nicht und freu mich sehr auf das neue Projekt. Morgen geht es von Mangweni über Tonga nach Malelane mit dem „Taxi“ (ich freu mich schon auf die Taxifahrer bei meinem ganzen Gepäck). Von Malelane weiter mit dem Bus nach Johannesburg. Das Wochenende verbringe ich in Johannesburg, da Danine und Marcel mir freundlicherweise wieder Obdach gewähren. Am Montag geht’s weiter nach Kapstadt
Ach und noch was Feines zum Schluss, auf dem einen Bild ist mein Abschiedsessen, ich weiß nicht genau welches Verdauungsorgan der Kuh…! Aber eine Spezialität!
Ich denke das reicht jetzt auch erstmal, bevor es langweilig wird und Ihr nicht mehr weiter lest!
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